mkfs

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mkfs (kurz für make filesystem) ist ein Kommando das dazu dient unter Linux-Betriebssystemen, von der Shell aus ein Dateisystem auf einem Datenträger zu erzeugen. Ein Dateisystem wird benötigt, wenn auf einem Datenträger Daten gespeichert werden sollen. Diese können für die Aufnahme von Dateien (z.B. ext3, FAT32, NTFS) oder dynamische Speicherbereiche (z.B. Swap Partition) sein. In anderen Worten: Der Datenträger wird mit mkfs formatiert.

Datenträger sind z.B.:

  • Festplatten
  • Compact Flash
  • USB-Sticks
  • Disketten

Im Fall unserer Dreambox wird es sich hauptsächlich um das Formatieren einer neu eingebauten Festplatte handeln, nachdem wir uns per Telnet auf der Dreambox angemeldet haben.

Warnung

Im Idealfall sollte das Kommando mkfs mit aller nur erdenklichen Vorsicht benutzt werden, da es einen möglichen vorhandenen Datenbestand komplett ohne Rückfrage (also keine Sicherheitsabfrage) löschen wird!

Benutzung

Das Programm mkfs tritt oft in einer Namenserweiterung mit dem jeweiligen Dateisystem auf. So gibt es auf der Dreambox 8000 die beiden Programme mkfs.ext2 und mkfs.ext3 aber nicht das Programm mkfs. Zur Benutzung sind Rootrechte erforderlich, die wir auf der Dreambox sowieso haben. Im Zweifelsfall sollte unter Linux das neuere ext3-Dateisystem genutzt werden. Als Parameter benötigt das Programm zwingend den Devicenamen, also den Namen des Gerätes.

Der Aufruf sieht so aus:

mkfs.ext3 /dev/xxx

Das xxx ersetzen wir durch den Gerätenamen, so dass der Aufruf für ein ext3 Dateisystem mit zusätzlicher Überprüfung auf defekte Blöcke beispielsweise so aussieht:

mkfs.ext3 -c /dev/discs/disc0/part1

Eine genaue Anleitung zur Benutzung ist im Artikel Festplatte formatieren nachzulesen.

Literaturhinweise

  • Artikel über Formatierung in der Wikipedia. Es werden unterschiedliche Formen der Formatierung beschrieben.
  • Auf Linux-Rechnern die Manpage, die leider in der Dreambox nicht vorhanden ist. Zu Opensuse 10.0 kann die Manpage auch im WWW nachgelesen werden.